Zunftsilber

Der Wolff-Becher

Die Familie Wolff stammt aus Wollishofen und ist seit 1351 ununterbrochen auf unserer Zunft vertreten. Sie waren Fischer auf dem oberen Wasser, deshalb führen sie einen Fisch im Wappen. Zum 600-Jahr-Jubiläum erhielt Hans Karl Wolff (1878-1954) diesen Becher, zu dem es auch Satzungen gibt.











Artikel 3 lautet:

Um d Familie Wolff au fürderhie a d Zouft z fessle, blibt de Bächer bim Silberschatz vu der Zouft und gaht dethi zrugg währed dere Zyt, wo uf der Zouft kein Wolff sötti si.

The English Guild Cup
Sechseläuten 1961

















Gravuren:
To the Zunft zur Schiffleuten
IN APPRECIATION OF THEIR HOSPITALITY
AND AS A TOKEN OF GOODWILL

Zwei kleine Eglibecher

Am Martinimahl 1909 im Hotel Schweizerhof, Limmatquai 72, äusserte Fritz Egli, der spätere Ehrenzunftmeister und Donator des grossen Eglibechers, den Wunsch, dass die Mitgliederzahl der Zunft wachsen möchte, und versprach, dass er jedem Zünfter, der der Zunft drei neue Mitglieder zuführe, einen kleinen Becher stiften werde.

Wie viele es schliesslich waren, lässt sich heute kaum mehr feststellen. Das Bild zeigt die beiden Eglibecher von Fritz Paepke, 1881-1949, Beisitzer 1936-1940 und David Robert Sprüngli-Baud 1851-1944, Ehrenzunftmeister 1936.

Fünf Wellenbecher
 
Die ersten Wellenbecher stammen aus der Mitte der 1920er Jahre. Heute
sind sie das bevorzugte Paten-Geschenk an neu aufgenommene Zünfter

Schifferstecher Weidling 1989

Dieses Kunstwerk vom Silberschmied Spitzbarth erhielt Hans Wysling anlässlich seiner Ernennung zum Ehrenzunftmeister von der Zunft geschenkt













 

Der Pannerherren-Becher

Dazwischen als Spirale aufsteigend die Namen der Pannerherren seit 1937. Aus Anlass des 100. Geburtstages seiner Familie auf den Schiffleuten und Offenbar dem Zunftpanner eng verbunden überreichte Christof Hugentobler diesen Pannerherren-Becher von Philippe und Yves Péclard am Martinimahl 1998 Zunftmeister Thomas Holzer zuhanden des jeweiligen Pannerherren.

Gravur oben:
Der Pannerherr der Zunft zur Schiffleuten

Gravur unten:
Familie Hugentobler Martinimahl 1898 -1998